Kreuzkirche-KW und Sprengel KW

 





Bautagebuch

25.10.

Heute haben die Archäologen voraussichtlich ihre Arbeiten abgeschlossen. Einige Fundstücke wollen wir Ihnen nicht vorenthalten: (von links nach rechts)

- eine Glasmarke, die auf den Hersteller des  Glases hinweist, wie auch schon an der anderen Fundstätte im Pfarrgarten gefunden

- Teile einer Tonpfeife, wie auch schon an der anderen Fundstätte im Pfarrgarten gefunden

- eine Zahnbürste mit Monogramm. Material voraussichtlich eine Rippe, Borsten aus Kupferdrähten

- eine Perle als Anhänger

- Teil eines Tellers mit Inschrift

Genauere Informationen zu den Fundstücken erhalten wir nach wissenschaftlicher Auswertung.


19.10. 

Langsam läßt sich in den vielen Sandbergen die Lage des Anbaus erahnen.

In den letzten 10 Tagen gab es auch wieder Überraschungen, die den Bauablauf verzögerten.

 - Eine 2. Alarmierung des Munitionsbergungsdienstes - die Bauarbeiter waren ja nach dem 1. Fund sensibilisiert -  stellte sich glücklicherweise als Fehlararm heraus.

- Knochenfunde waren zum Glück nur die Überbleibsel einer "Grillparty" eines der vorherigen Nutzer des Pfarrgartens, also Tierknochen..

- Die alte gemauerte Regenentwässerung war leider am falschen Standort. Direkt unter dem geplanten Anbau. Sie wurde entfernt und eine neue im hinteren Teil des Pfarrgartens angelegt.

- Aber auch die Archäologen haben neues entdeckt: Der Pflasterweg, wahrscheinlich ein Überbleibsel des alten Pfarrhauses wurde freigelegt.

- Beim bewegten Boden stellte sich heraus, daß unsere Vorfahren der jüngeren Zeit nicht viel von Mülltrennung hielten. Bauabfälle, Sand, Flaschen und Metallteile müssen nach heutigen Vorschriften aufwendig getrennt werden und verteuern diese Bauphase voraussichtlich.



9.10. 

Die Erdarbeiten und die Vorbereitung der Regenentwässerung begannen.

Nicht nur Anbauten mußten entfernt werden, auch unter der Erde wurden allerhand größere Fundstücke an die Oberfläche gebracht.

Die Archäologen, die den Bau der Fundamente begleiten, fanden schon etwas:

ein alter Feldsteinweg, eventuell am alten Pfarrhaus, welches vor 1905 an dieser Stelle stand.

Und dann gab es an diesem Tag noch eine unangehme Überraschung. Die Baggerschaufel kratzte an etwas rostigem Metall. Munition! Eine alte Brandbombe aus dem letzten Weltkrieg.Polizei sperrte das Gelände. Baustopp! Der Muntionsbergungsdienst wurde zur Beseitigung herbeigerufen. Bis dahin ruhten die Arbeiten. Montag gehts hoffendlich weiter.


2.10.

Sichtbarer Baustart am Pfarrhaus

Endlich wird etwas von den schon längst begonnenen Umbauarbeiten am Pfarrhaus auch von außen sichtbar.

Mit schwerer Technik wurde der alte Anbau am Kinderzentrum entfernt. In der nächsten Woche beginnen die Erdarbeiten für die Fundamente des Neubaus.

Wir werrden uns bemühen, an dieser Stelle regelmäßig vom Fortgang der Bauarbeiten zu berichten.

Auch Aufrufe zu Arbeitseinsätzen, wo Sie als Gemeindeglieder mithelfen können, werde an dieser Stelle erscheinen.

1. Spatenstich


Spendenaktionen zum Pfarrhausumbau

Sie können die Finanzierung des Pfarrhausumbaus mit Ihren Spenden unterstützen.

Dies kann einmal mit Spenden für bestimmte Teilprojekte (Dachdeckung; Trennwände in den zukünftigen vergrößerten Räumen, Gartengestaltung, Gerätehaus u.a.) erfolgen oder ganz allgemein zur Pfarrhaussanierung.


Wir freuen uns über die bisherige Spendenbereitschaft unserer Gemeinde. Auf dem beigefügten Bild finden Sie den Spendenstand für die einzelnen Projekte (Stand: Oktober 2019):

Weitere Spendenaktionen:

Unsere Aktion des von den Konfirmanden gestalteten Ziegelverkaufs anläßlich des 1. Spatenstichs

erbrachten 238,00 €.



Auch die dabei verwendeten Spaten waren es Gemeindegliedern 141,00 € wert, einen solchen Spaten zu erwerben.



Inzwischen die 3. Auflage der  "KWer Pfarrhaustraube" ist ein voller Erfolg.

Es steht auch die Rotweinvariante wieder zur Verfügung

Mit dem Kauf erhalten Sie einen vorzüglichen Wein und tragen ebenfalls etwas zur Pfarrhaussanierung bei.

Na dann, zum Wohl!

 


Blicke über den Gartenzaun

Nach dem Verkauf eines Teiles unseres Pfarrgartens an den Landkreis haben jetzt die Bauarbeiten auf dieser Fläche begonnen. Wie üblich, ist vorher eine archäologische Untersuchung erforderlich. Diese Arbeiten werden seit einigen Wochen ausgeführt.

Die Fläche erinnert zur Zeit an eine große "Buddelkiste", die aber nur von "qualifizierten Erwachsenen" (Archäologen) genutzt wrden darf.

Schichtweise wird vorsichtig der Boden untersucht.


  • "Buddelkiste"
  • Spurensuche mit Pinsel und Spachtel
  • Tonscherben von Krügen und Kochgeräten
  • Farbige Tonscherben
  • Glasteile mit Prägemarken
  • Pfeifenteile
  • Eventuelle Teile chinesischen Porzellans
  • chin. Porzellanimitate
  • Knochen noch nicht zugeordnet

Das wir uns auf historischem Boden befinden, beweisen schon bisher gefundene Teile:

- Porzellan und Keramikteile, die als Geschirr genutzt wurden.

- Flaschen zum Teil mit deutlich erkennbaren Prägemarken, die auf den Hersteller hinweisen.

- Vielleicht dem legendären Tabakskollegium des Schlosses zu zuordnenden Pfeifenteile.

- Knochen, die noch nicht zuzuordnen waren, aber eventuell mit dem früher rund um die Kirche befindlichen Friedhof gehören könnten.

- Ziegelteile und Steine, die auf Grund des Formates zu einer frühen Eindeckung der Kirche gehören könnten.

Alles wird jetzt erst mal gesammelt, katalogisiert und weiter untersucht.

Die jetzt erfolgende Untersuchung der tieferen Bodenschichten lassen darauf schließen, daß die untersuchte Fläche auf eine Besiedlung weit vor den "Schloßzeiten" liegen könnten.

Interessante Informationen, die wir freundlicher Weise von der Archäologie-Agentur erhalten haben und die die Erkenntnisse über die Geschichte unserer Kirche erweitern. 

Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.


 

 


 

 

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