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Gedanken zum Monatsspruch


GOTT GIBT UNS SCHUTZ

Wachsam sein - im Alltag muss man das stän­dig beherzigen. Beim Überqueren der Straße, beim Autofahren, selbst beim Kochen, damit das Essen auf dem Herd nicht anbrennt. Das Gegenteil des Wachens ist der Schlaf. Beide brauchen einander - denn wachsam sein kann nur der, der sich vorher ausgeruht hat. Auch die Bibel beschreibt den Schlaf als etwas Wohltuendes. Zugleich warnt sie aber auch: Zu viel Schlaf kann als Symbol für Taten- und Energielosigkeit verstanden werden.

„Jesus Christus spricht: Wachet!" Die Wachsamkeit gilt im Neuen Testament als Idealvorstellung des christlichen Lebens. Je­sus bezieht seine Aussage auf den Zeitpunkt seiner Wiederkunft. Diese wird die Menschen überraschen „wie ein Dieb in der Nacht", sagt er an anderer Stelle. Deswegen gilt es, darauf vorbereitet zu sein.

Aber noch etwas anderes ist damit ge­meint: Wachsam zu sein - das gilt jeden Tag. Gegenüber einem selbst, aber auch gegenüber den Mitmenschen. Wo sind andere in Not? Wo sind Menschen, die bedürftig sind, denen es schlechter geht als einem selbst? Denn das Reich Gottes, das Jesus verkündet, wird nicht erst kommen, es beginnt bereits in dieser Welt.

Wer auch nicht schläft, das ist Gott. Stattdessen wacht er über den Menschen und gibt ihnen Schutz. So wie es der Beter im 121.Psalm beschreibt: „Siehe der Hüter Israels schläft und schlummert nicht. Der Herr behütet dich, der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand."                

Detlef Schneider

(Quelle: GEP)

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